Fcn-boß heim: ausweichstadion für nürnberg? neues interimsstadion soll 25.000 plätze haben
1.FC Nürnberg plant, bis 2031 in einem neuen Stadion zu spielen. Für die gut drei Jahre dauernden Umbauzeiten könnte auch eine Zwei-Stadion-Lösung eine Option sein. So könnte der FCN während der Baumaßnahmen im Max-Morlock-Stadion seine Heimspiele in einem Interimsstadion austragen. Dieser Plan wird immer konkreter.

Neues interimsstadion für nürnberg?
Im Dezember stellte der Nürnberger Stadtrat die Weichen für den Vollumbau des Max-Morlock-Stadions. Um sich ein Bild zu machen, reisten FCN-Bosse jetzt sogar extra nach Saragossa in Spanien. 2030 wird die Fußball-Weltmeisterschaft in Marokko, Portugal und Spanien ausgetragen. Ein Spielort wird Saragossa sein. Deswegen wurde das Stadion Estadio de la Romareda abgerissen und wird komplett neu gebaut.
Damit der Klub nicht mehrere Spielzeiten auf einer Baustelle spielen muss, wurde ein Ausweichstadion mit 20.000 Plätzen (Kosten rund 13 Mio. Euro) gebaut. Diesen Bau inspizierten die Nürnberger jetzt vor Ort.
FCN-Finanzvorstand Stefan Heim (55), der auch Leiter des Stadionprojektes ist, äußerte sich nach der Reise: „Wir konnten viele Erkenntnisse gewinnen. In Saragossa zeigt sich, dass Ausweichstadien eine realistische Alternative für Übergangsphasen darstellen können.“
Jetzt muss weiter geprüft werden, ob so ein Interimsstadion auch in Nürnberg möglich ist. Wie BILD bereits berichtete, wird über das Areal am ehemaligen Rangierbahnhof an der Brunecker Straße diskutiert. Die Nürnberger Variante soll eine Kapazität von 25.000 Plätzen haben. Bis zum Sommer soll die Prüfung samt Kostenfrage abgeschlossen sein.
